Oberdorf

„Es wird kundgemacht…“ rührte der Kloarichta seine Trommel und überbrachte den Oberdorfern stets die neuesten Nachrichten und Botschaften der Gemeinde. Zu berichten dürfte es immer genug gegeben haben: Die einst in Rotenturmer Besitz befindliche Ortschaft wechselte im Lauf der Jahrhunderte zwischen Katholisch und Evangelisch, Österreichisch und Ungarisch (Őrállás) hin und her.  Das bäuerlich geprägte Dorf liegt übrigens in jeder Hinsicht „oben“: kartografisch im nördlichsten Teil der Teilbachsiedlungen gelegen, erstreckt es sich über Anhöhen zwischen den Tälern des Rennbaches, Haselbaches und Teichbaches.

Erzählt wird in Oberdorf auch von verbotenen Wäldern, in denen der Irrsinn sein Unwesen treibt. Unweit davon offenbart ein Teich sein Geheimnis: weshalb der Müßig-gang die Karpfen dazu bewogen hat, sich ein Schuppenkleid anzulegen …

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