Oberwart

Von den Grenzwächtern zu Markt und Stadt

Wer heute genüsslich Würstel verspeisend dem bunten Treiben auf dem Mittwochsmarkt folgt, wird sich kaum der Schafhirten entsinnen, die vor tausend Jahren diese einst karge Gegend besiedelten. Aus den späteren kleinadeligen Grenzwächtern und Reitertruppen der Magyaren machten sich die ihrer Vorrechte beraubten „Warter“ ab dem 19. Jahrhundert als Viehhändler, Handwerker und Markttreibende verdient. Mit dem 1841 erlangten Marktrecht begann der wirtschaftliche Aufstieg des Städtchens, das 1921 einen Monat lang sogar den Rang eines eigenen Staates, „Lajtabánság“, besaß.

Weshalb die Tiere dem Storch den besten Platz am Anger gewährten, welche Melodien einen Ochsen selig stimmen, warum der Schatten über die Seelen lacht, wie sich die Häuser ihre Arkaden erträumt haben und so einiges mehr erfahren Sie an den Stationen in und um Oberwart.

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