Unterwart

Zwei Tage brauchte der Csizmenmacher für die Anfertigung eines schönen Paars Stiefel. Getragen wird Schuhwerk dieser Art noch heute, insbesondere von den Männern und Frauen der Volkstanzgruppen. Im ungarischsprachigen Unterwart strotzen Lied und Volkslied, Tanz und Laientheater vor Lebendigkeit.  Unter den Handwerkern, Handels- und Gewerbetreibenden dieses traditions- und kulturreichen Ortes taten sich besonders die Tuchmacher hervor, die nebst eigener Zunft sogar eine Handwerksfahne die ihre nennen durften.

Eine Station an der Pinka erzählt, wie sie die Sehnsucht des Meeres stillt. Wer weiß begehrt es, was das wispernde, nicht geschriebene Buch der Bäume anderswo berichtet: von einer steinernen Eiche, die angefüllt mit den Geräuschen der Ewigkeit unsterblich wird – oder wie die Hirten von Eisenzicken sich ein Feld der Sattheit erdachten.

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